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Auto / Fahrzeug / Mietwagen

Gleich vorweg. Der beste Tipp für Strassen-Karten, Streckenberechnungen und Benzinpreise ist die Seite http://www.mapquest.com/ 
Amerika ist gross. Sehr gross sogar. So ist es nicht verwunderlich, dass jeder Amerikaner gleich über mehrere Autos verfügt. Dass Mann oder Frau nicht nur die vier Wände im Hotelzimmer sieht, wird ein gutes Fortbewegungsmittel benötigt. Das Fahrzeug ist diesem Fall zweifellos das beste Hilfsmittel für Touristen.

  • Benzin
    Autofahren in den USA ist im Bezug auf den Benzin extrem billig. Für etwas mehr als ein einhalb Dollar (ca. sFr. 2.-) bekommt man locker eine Gallone (etwa 4 Liter). Auf den ersten Blick erscheint dies eine grosse Menge. Doch die amerikanischen Autos benötigen im Gegensatz zu europäischen oder fernöstlichen Autos um ein Vielfaches mehr an Sprit. Schlussendlich ist das Auto immer noch viel günstiger als z.B. in der Schweiz.
  • Wartung (bei gekauften Autos)
    Amerikanische Autos erdulden viel. Sie sind gebaut um weite Distanzen zurückzulegen, erreichen aber dennoch selten den Standard der Europäer. Daher ist Wartung wichtig und einmal gibt jedes Auto den Geist auf. Also regelmässig Öl, Brems- und Kühlflüssigkeit und die Reifen kontrollieren. Es gibt wohl nichts dümmeres als mit einem defekten Motor oder einem "Platten" mitten in der Wüste zu stehen. Falls Du nicht selber mit dem Ölnachfüllen zurecht kommst, frag jemanden. Die Amerikaner helfen Dir gerne.

In Amerika kannst Du beinahe alles mit Deiner Stahlkarosse machen. Vom mittlerweile überall bekannten Drive-In (drive- trough) Restaurant über die Bank zum Kino bis hin zur Kirche.

Automiete

  1. Miete Dein Auto bereits von zu Hause aus. Dies ist der günstigste und bequemste Weg.
  2. Um ein Auto zu Mieten, solltest Du über 21 Jahre alt sein. Vereinzelt ist es möglich, ab 19 Jahren ein Auto zu mieten. Die Preise steigen auf Grund des hohen Risikos für die Vermieter ins astronomische. Die bekannten Vermieter wie Hertz oder Avis geben Dir meist erst ab einem Alter von 25 Jahren ein Auto. Ab 21 Jahren erhältst Du bei kleineren Mietfirmen (Budget, Alamo, usw) ein Mietfahrzeug. Allerdings verlangen diese aber Zuschläge bis zu USD 25.- pro Tag.

    Voraussetzung ist eine Kreditkarte (ausgestellt auf den Mieter) und der neue Schweizer Fahrausweis. (Kreditkartenformat) Ein internationaler Fahrausweis wird nicht benötigt.

    Unter dem Strich lohnt es sich stets, das Mietauto im Voraus in der Schweiz zu organisieren.

  3. Bei den Preisen gibt es sehr vieles zu beachen. Die Vermieter verrechnen die Fahrzeuge und die Versicherungen sehr unterschiedlich, lies daher das Kleingedruckte und schau Dir die Angebote genau an:
    • Pauschalpreis für eine gewisse Zeitspanne (Wochen)
    • Preis pro gefahren Meilen; (normal in USA mit unbeschränkten Freimeilen)
    • Zusatzkosten für diverse Versicherung usw.
  4. Bei der Fahrzeuggrösse unterscheiden die Firmen zwischen:
    • Economy-Car: Lohnt sich nur für Alleinreisende mit wenig Gepäck. Die Grösse entspricht dem eines Fiat Unos. (2- und 4-türig)
    • Compact-Car: Geeignet für zwei Personen mit wenig Gepäck. Für Reisen quer durch Amerika nicht zu empfehlen, da einige praktische Ausstattungsmerkmale (z.B. Tempomat) fehlen. Grösse entspricht dem eines VW Golfs. (2- und 4-türig)
      unangenehme Klimaanlage, welche sehr einfach ist, Erkältungsgefahr.
    • Midsize-Car: Geeignet für zwei Personen mit bis zu drei mittleren Koffern. Für Reisen quer durch das Land nicht das Ideale! Grösse entspricht dem eines Opel Vectra. (2- und 4-türig)
    • Fullsize-Car: Empfehlenswert für Reisen quer durch die USA, im Westen und in Florida. Achtung: Auch bei diesem Wagentyp fällt der Kofferraum im Verhältnis zum Wagen klein aus!
      (angenehme Klimaanlage)
    • Minivan: Für Familien mit zwei oder mehr Kindern empfehlen wir diesen Typ, da er ausreichend Platz fürs Gepäck bietet und den Kindern auf den langen Fahrten mehr Komfort bietet.
      Grosser Vorteil: Die Kinder sitzen höher und können zu den Fenstern rausschauen.
  5. Ein Mietauto muss meist nicht mehr an den gleichen Ort zurückgebacht werden, bei dem er abgeholt wurde. Dies kostet manchmal etwas, frag schon in der Schweiz/Deutschland. Bei einer Internetbuchung wirds Dir schön aufgezeigt.

Autovermieter:

Avis: http://www.avis.com/
Hertz: http://www.hertz.com/
Budget: http://www.budgetrentacar.com/
Dollar: http://www.dollarcar.com/
Alamo: http://www.goalamo.com/
Enterprise: http://www.pickenterprise.com/home.htm
National: http://www.nationalcar.com/index.do?action=/resRentalInfo.do
Thrifty: http://www.thrifty.com/
Payless: http://www.paylesscar.com/
Rent a Wreck: http://rent-a-wreck.com/

Hier buchst Du Dein Fahrzeug zu günstigen Konditionen:

Autokauf

  1. Für den Kauf eines Autos in den USA ist ein internationaler Führerschein nötig (besser ist eine US Drivers License, da die Versicherungskosten erheblich geringer sind). Ebenfalls benötigst Du eine feste Adresse eines Wohnsitzes in denjenigem Staat, bei dem Du das Auto einlöst..
  2. Meistens finden sich ganze Autohändlerstrassen. Das Angebot ist riesig. Es empfiehlt sich, mehrere Occasionshändler zu besuchen, da die Preise stark varieren können. Die Preise kannst du im sog. "Bluebook" kontrolieren, das in jeder Autogarage vorhanden ist.
    Von Vorteil ist, wenn Du jemanden dabei hast, der etwas von Autos versteht. Die Autohändler riechen förmlich das Geld, wenn sie merken, dass Du ein Tourist bist, der keine Ahnung von fahrbahren Untersätzen hat und evtl. auch fast kein Englisch kann. Du kannst beim Automobilclub
    gegen eine kleine Gebühr, jedes Auto testen lassen. Sie sagen Dir auch, ob alle gesetzlichen Vorschriften erfüllt werden. (AAA)
  3. Bevor Du die Dollars hinblätterst, musst Du in manchen Staaten das Auto von einer lizensierten Werkstatt prüfen lassen. (siehe oben) Lies den Kaufvertrag sorgfälltig durch, damit Du später keine Überraschungen erlebst. Frage Deine Gastfamilie oder Deine Sprachschule.
    Von dem Garagisten erhältst Du einen "Title" (grüner Zettel) der Dich zum rechtmässigen Besitzer des Fahrzeuges macht (zu vergleichen mit dem Fahrzeugausweis). Jetzt kann die erste Fahrt zum Strassenverkehrsamt (local county clerk’s office) losgehen.
  4. Auf dem Strassenverkehrsamt brauchst Du folgende Dinge:
    • Reisepass
    • Title (Fahrzeugausweis)
    • Internationaler Führerausweis (oder besser US Drivers License)
    • Versicherungsbeleg
    • feste Adresse in den USA (Verwandte, Bekannte usw.)
    Hier wird die provisorische Autonummer des Vorgängers oder Autohändlers (diese gehört ab sofort Dir) durch Deine eigene Autonummer (plate) ersetzt.
    Spezialwünsche bei der Nummernbeschriftung sind beschränkt möglich, aber dann nimmt es meist eine Wartezeit von einigen Wochen in Anspruch. Die Gebühr für die normale Nummer beträgt ca. 25 $, eine Nummer mit speziellem Design kostet ca. 50 $.
    Ebenfalls ist auf dem Strassenverkehrsamt die Mehrwertssteuer für das Auto zu entrichten. Diese variert je nach Staat zwischen 5-15%. Du gibts deinen Title des soeben erworbenen Autos ab und bekommst damit eine "Registration Card". Diese ist nur vorübergehend gültig, bis Du den neuen Title erhältst. Die Registration Card musst Du immer im Auto mitführen, sowie den Versicherungsnachweis. Ansonsten gehört Dir das Auto nicht rechtmässig und es kann als gestohlen angesehen werden.
  5. Jetzt steht Deiner Fahrt durch die USA nichts mehr im Wege. Beachte unbedingt die Verkehrsvorschriften, diese unterscheiden sich von Staat zu Staat. (Kantönligeist)

Autoverkauf

  1. Dein Auto kannst Du bei fast allen Autohändlern verkaufen. Vielleicht kannst Du das Auto ja auch privat an Mann oder Frau bringen. Voraussetzung ist der Title.
  2. Auch hier ist gute Redegewandtheit die halbe Miete. Lass Dir auf keinen Fall anmerken, dass Du das Auto unbedingt loswerden musst, sei es aus zeitlichen oder anderen Gründen. Erkennt der Autohändler deine Eile, geht sackt sein Angebot für das Auto mit sicherheit in den Keller (bis 40%).
    Die Autonummer bleibt in Besitz des nächsten Käufers; ausser Du kannst etwas mit ihm aushandeln.

Nützliches

  1. Wenn Du keine Bekannte in den USA hast, probiere ein Hotel an deinem Abflugsort schon im voraus zu reservieren, damit du den Title an diese Adresse schicken lassen kannst.
  2. Der Title für dein Auto (notwendig für den Wiederverkauf) wird dir an die angegebene Adresse ca. 1-2 Wochen nach dem Einlösen zugeschickt.
  3. Mittlerweile gibt es Organisationen wie Swiss Am Drive, die Du in deinem Heimatland kontaktieren kannst, die Dir ein Auto kaufen und auch wieder verkaufen. Dieser Weg ist wohl einer der bequemsten, da Du dich um praktisch nichts kümmern musst. Der Preis ist aber dementsprechend höher.
Sicher unterwegs mit den besten Strassenkarten. Rechtzeitig vor Abreise bestellen unter:
Anmietstation
Stadt
Stadt
Flughafen
Rückgabe
Flughafen
Stadt
Stadt
Anmietstation
Rückgabe

US Führerschein

Um den Amerikanischen Fuehrerausweis zu machen, brauchst Du nicht mehr als zwei Stunden (!!). Am bestem am Vortag das Buch mit den Regeln holen und am Abend davor durchblaettern und spezifische Sachen lernen wie bei doppelter gelben Sicherheitslinie ist das Abbiegen gestattet.

Wenn Du vorgaengig keinen Termin abgemacht hast, musst Du beim Department of Motor Vehicles (DMV) eine Nummer ziehen und warten bis Du gerufen wirst. Du brauchst den Pass und Deinen Heimat-Fuehrerausweis um Dich zu verifizieren, weiter ein Auto um den Fahrtest zu absolvieren. Dann folgt ein Sehtest, anschliessend kannst Du am Computer den schriftlichen Test machen. Hier musst Du 20 Fragen ueber das Strassengesetz und 20 Fragen ueber Strassenschilder beantworten. Du darfst je 5 Fehler machen. Diesen Test bestanden (falls nicht kannst Du ihn gleich wiederholen), gehts auf zum Fahrtest.

Du musst dem Experten vorgaengig den Fahrzeugausweis (Registriation Card) und Versicherungsausweis (Insurance Card) zeigen. Anschliessend werden saemtlicher Lichter und die Hupe getestet. Nun gehts in den Verkehrsparcours, wo Du ein paar mal abbiegen musst, eine Dreipunkt-Wendung, Vollgas-Vollbrems-Test, ein paar Meter gerade rueckwärts fahren und abschliessend in ein Parkfeld parkieren. Falls der Experte noch nicht ueberzeugt ist, dass Du wirklich fahren kannst gehts weiter ein paar Blocks um das DMV.

Nach bestandener Pruefung musst Du 20 Dollars fuer die Pruefung zahlen, ein Passfoto wird geklickt und Dein Ausweis gedruckt. That's it!

Folgend Links zum Online Traffic Test auf der offiziellen DMV-Homepage - wenn Du diese Fragen beantworten kannst, dann ist der Writing Test kein Problem mehr!

  • Florida (Class E)
  • California (Class C)

Alle Angaben hier beziehen sich auf Florida. Details koennen von Staat zu Staat varieren.

Motorhome, resp. RV-Rental

Was gibt es schöneres als mit dem eigenen Hotelzimmer unterwegs zu sein. Kein ständiges Kofferpacken. In den Supermärkten zu günstigen Preisen einkaufen gehen.

Fleisch und Früchte sind traumhaft günstig und von bester Qualität.

Leben Sie in der Natur und grillieren Sie am offenen Feuer. Romantischer geht's nicht. Zudem kommen Sie in Kontakt mit den Amerikanern.

Buchen Sie das Motorhome bereits in Europa und bereiten Sie sich dann mit einem Motorhomeführer vor.

Wir empfehlen Ihnen den ausführlichen Motorhome- führer von Trailer Life zu bestellen. Sie finden alle Motorhomestandorte und können diese bequem in Europa bereits reservieren.

Strassennetz

Das US-Strassensystem ist logisch und einfach konzipiert. Routes und Highways sind meistens zwei- bis vierspurige Überlandstrassen, obwohl man eigentlich jede grössere Strasse als Highway bezeichnet. Die grossen, überregionalen Autobahnen heissen Interstates. Manche solche Interstates sind gebührenpflichtig und heissen dann Toll Highways.

Die Nummern der Interstates und auch der anderen Highways sind nach einem einfachen Prinzip gestaltet:

Gerade Nummern weisen eine Strasse aus, die in Ost-West-Richtung verläuft

Ungerade Strassen verlaufen von Nord nach Süd

Interstates mit dreistelliger Nummer sind Zubringer- oder Umgehungsautobahnen in Stadtgebiete.

Bei ungerader Anfangsziffer ist es eine Zubringer-, bei gerader Anfangsziffer eine Umgehungsautobahn.

Bei Toll Highways ist es empfehlenswert etwas Kleingeld bereit zu halten.

Auch in den Städten kann man sich orientieren. Die Strassengitter beginnen am Stadtrand mit den Endbuchstaben des Alphabets (bei Querstrassen) bzw. hohen Zahlen bei Längsstrassen, also z.B. W-Street oder 99th Street. Richtung Stadtzentrum nehmen die Zahlen oder Buchstaben dann ab.

Busreisen

Wer vor langen Fahrzeiten in Bussen nicht zurückschreckt, kann mit Greyhound, dem Monopolbus-unternehmen in den USA, quer durch das Land reisen. Ausländer können den günstigen Ameripass erwerben (muss schon in Europa gekauft werden).
Der Vorteil des Busfahrens liegt sicher im Preis. Man kann für wenige Dollars relativ weite Strecken zurücklegen.

Der Greyhound ist im Gegensatz zum Amtrak puenktlich, man kann sich auf die Fahrzeiten verlassen.  

 

Erwachsene

Kinder

7 Tage

$ 179

$ 89.50

10 Tage

$ 229

$ 114.50

15 Tage

$ 269

$ 134.50

30 Tage

$ 369

$ 184.50

45 Tage

$ 399

$ 199.50

60 Tage

$ 539

$ 269.50


Alle grösseren und die meisten kleineren Orte Amerikas sind mit der Überland-Busgesellschaft Greyhound zu erreichen. Einmal in der Greyhound Station angekommen kann es jedoch problematisch werden, ohne Taxi zu einem Hotel zu gelangen da selbst in den grossen Staedten die oeffentlichen Verkehrsmittel nur gerade die oft kleine Downtown abdecken.

 

Flugreisen

Das Flugzeug empfielt sich als Verkehrsmittel, wenn weite Distanzen zurückgelegt werden müssen (z.B. von Ost nach West). Man kann auch sonst das Flugzeug benutzen, insbesondere wenn man in kurzer Zeit an verschiedene Orten reisen möchte. Der Nachteil des Fliegens ist, dass man natürlich nur immer einen gewissen Teil sieht, also meist nur die Städte.
Zudem ist das Ein- und Auschecken sehr mühsam und zeitaufwendig.
Dieses weite schöne Land will per Fahrzeug erobert werden.

Alle Fluggesellschaften sind innerhalb der USA über die gebührenfreie "800" Vorwahl zu erreichen.

American Airlines (AA)
Tel: 1-800-433-7300

Continental Airlines (CO)
Tel: 1-800-525-0280

Delta Air Lines (DL)
Tel: 1-800-221-1212

Northwest Airlines (NW)
Tel: 1-800-225-2525

Southwest Airlines (WN)
Tel: 1-800-435-9792

United Airlines (UA)
Tel: 1-800-241-6522

USAir (US)
Tel: 1-800-428-4322

Zugreisen

Das Netz der Bahnlinien ist recht weitmaschig und nur für eine sehr grossflächige Rundfahrt zu empfehlen, da das Eisenbahnnetz verglichen mit Europa weniger gut ausgebaut ist.

Die Passagierzuege fahren langsam (40 mph) und Verspaetungen sind keine Seltenheit. Dafuer ist der Zug aeusserts bequem, schlafen ist kein Problem und das Essen im Speisewagen besser als in manchem Restaurant. Auch lernt man auf dieser Art der Fortbewegung Amerikaner schnell kennen, da diese sehr kontaktfreudig sind und einem oft ihre ganze Lebensgeschichte waehrend einer Bus- oder Zugfahrt erzaehlen.

Die Passagiergesellschaft Amtrak bietet Netzkarten (USA Railpass, Western Pass etc.) mit unterschiedlicher Gültigkeitsdauer an. Auskunft bei den Vertretungen von Amtrak.

Verkehrsregeln

Jeder Staat in Amerika hat seine eigenen Vorschriften. Sie sind aber im wesentlichen überall gleich. Auch zu den europäischen Regeln gibt es nur kleinere Unterschiede.

Hier gibt es eine Auflistung zu den einzelnen Regeln und Schildern